Wie wird gearbeitet ?

Das Stanzverfahren

  1. Außenkonturen von Artikeln aller Art
  2. Verarbeitungsprinzip
  3. Was sind Stanzungen aus dem Doppelnutzen
  4. Stanzen mit Gegendruck -
    siehe Produktblatt 'Stanzen mit Gegendruck'
  5. Streifenstanzen -
    siehe Produktblatt 'Streifenstanze'
  6. Etiketten-Inline-Fertigung -
    siehe Produktblatt 'Etikettenfertigungslinie Label Line'
  7. Bündelung nach dem Stanzen -
    siehe Produktlätter 'Bündelung nach dem Stanzen'
  8. Material und Stanzarten
 

Was sind Stanzungen aus dem Doppelnutzen

Zum Zweck der Materialersparnis enthält der bedruckte Zuschnitt zwei Nutzen von z.B. Waschmittel-Etiketten. Die Nutzen sind verschachtelt gesetzt, der zweite Nutzen in einer um 180° gedrehten Position. Als Abstand wird zwischen den Nutzen nur der einfache Stanzrand benötigt!

Die Trennmesser werden so plaziert, daß der Abfall vom ersten Nutzen mit abgestanzt wird und leicht abfallen kann.
Es wird in zwei Stanzgängen gearbeitet.

Die Zuschnitte werden in Stapeln von ca. 1000 Blatt in die Maschine gelegt. Im ersten Stanzgang wird der untere, im Einlagewinkel liegende, Nutzen ausgestanzt, während der oben liegende Nutzen vom Zuschnitt abgetrennt wird. Dieser obere Nutzen läuft neben dem Stanzmesser auf eine speziell hierfür gefertigte Haltevorrichtung, die an dem Einlagewinkel angebracht wird.

Der obere Nutzen wird dann per Hand aus der Halterung entnommen, um 180° gedreht und zum zweiten Stanzgang in die Maschine eingelegt.
Das Stanzmesser verbleibt unverändert in seiner Position.

Dieses Verfahren wird durch die Konzeption der BUSCH Stanzen ermöglicht, denn es werden Zuschnittstapel mit jeweils nur einem rechten Winkel benötigt, der in den Einlagewinkel der Maschine gelegt wird.
Es werden die normalen Stanzmesser, 60-90 mm hoch, verwendet.
Erreicht wird eine Papierersparnis von ca. 20 % sowie eine Reduzierung der Schneidzeit um ca. 50 %.

Für dieses Stanzsystem werden unsere Stanzautomaten der Modelle BL und BLS empfohlen.

 

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Busch